Ergotherapie

Was ist Ergotherapie?

Die Bezeichnung „Ergotherapie“ leitet sich vom griechischen Wort „ergon“ ab, was mit Werk/ Tat/ Aktivität/ Leistung übersetzt wird. Und darum geht es im Grunde: Um das Tun und Handeln des Menschen, v.a. um das für ihn sinnvolle Handeln in allen Bereichen des Lebens. Ergotherapie hat also zum Ziel, Menschen dabei zu helfen, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene bzw. noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit in ihrem individuellen Alltagsleben wieder zu erreichen. Es interessiert also, was kann der Mensch auf Grund seiner Erkrankung oder Verletzung nicht mehr tun und wie kann ihm geholfen werden. (Quelle: Projektgruppe Berufsprofil im DVE, Stand 08/2009)

Wie bekommt man Ergotherapie?

Ergotherapie ist ein medizinisches Heilmittel und kommt bei Menschen jeden Alters mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen zum Einsatz, zum Beispiel im Bereich der Neurologie (nach Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Polyneuropathien…), Pädiatrie ( Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, Verhaltensstörungen, ADS, Hyperaktivität, angeborene Fehlbildungen, geistige Störungen,… ), Orthopädie (Traumatische und degenerative Störungen der oberen und unteren Extremitäten, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises) und Psychiatrie/Geriatrie (Demenz, Morbus Alzheimer, Hirnleistungsschwächen, psychotische, neurotische und psycho-somatische Störungen).